Was nutzt das in der Praxis?

BIM-Prozesse für die Kosten- und Leistungsermittlung haben bislang sehr oft das Problem, dass die Bauteileigenschaften- soweit diese überhaupt im Modell vorhanden sind und kostenrelevant- nicht automatisch auf der alphanumerischen Seite weiterverarbeitet werden können. In der Folge müssen Bauteile im 3D-Modell per Hand mit Beschreibungen auf der alphanumerischen Seite verknüpft werden- ein aufwändiger und fehlerträchtiger Prozess.

DBD-BIM löst dieses Problem von der Wurzel her. Die Bauteileigenschaften sind standardisiert auf Basis der als DIN SPEC 91400 herausgegebenen BIM-Klassifikation nach STLB-Bau. Und sie tragen schon den STLB-Bau Schlüssel in sich, mit dem auf Wunsch später die vollständigen Leistungsverzeichnisse erzeugt werden.

DBD-BIM entspricht in besonderer Weise auch den differenzierten Arbeitsprozessen bei verschiedenen Bauplanern. Der eine möchte im CAD Bauteileigenschaften nur sehr grob definieren (Beton, Mauerwerk etc.), der andere möchte schon an dieser Stelle weitere Eigenschaften wie bei Beton z.B. die Festigkeit oder die Schalungsart definieren. DBD-BIM lässt dies alles zu.

Nach dem Export über eine Standardschnittstelle (BIM-LV-Container, GAEB etc.) können die Daten in vielen führenden alphanumerischen Programmen weiterverarbeitet werden. Entweder durch Ergänzung fehlender Eigenschaften oder durch deren Veränderung. Besonders gut geht das, wenn das weiterverarbeitende Programm ebenfalls DBD-BIM nutzt, für viel Zwecke genügt aber auch die Nutzung von STLB-Bau.